Mit der Öffnung Osteuropas sind die Zahlen der russisch- und polnischsprachigen Insassen der Justizvollzugsanstalten angestiegen. Eines der größten Probleme, mit denen Gefangene umgehen müssen, ist die unzureichende Beherrschung der deutschen Sprache. Dies stellt häufig eine Zugangsbarriere zum grundsätzlichen Verständnis von Situationen, in diesem Fall der Inhaftierung, aber auch zu weiterführenden Hilfen dar. Seit Dezember 2003 bietet die Resohilfe im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Justizvollzugsanstalt Lübeck eine Beratung für russischsprachige Untersuchungs- und Strafgefangene an, seit September 2006 auch für polnischsprachige Untersuchungs- und Strafgefangene. Sie hilft, Zugangs- und Sprachbarrieren abzubauen, gibt den Klient/innen das Gefühl, ernst genommen zu werden und ermöglicht, alle notwendigen Informationen zur Inhaftierungssituation übermitteln zu können. Es werden sehr unterschiedliche Angelegenheiten thematisiert:
Die Beratung findet einmal wöchentlich in der Justizvollzugsanstalt Lübeck in Form von Einzelgesprächen durch eine russisch- bzw. polnischsprachige Mitarbeiterin der Resohilfe statt. Während der Beratung werden die Gefangenen
Weiterhin erfolgt eine Hilfestellung
Die Beratung trägt darüber hinaus dazu bei, in Konfliktsituationen die Perspektive des Gefangenen sowie des Justizvollzuges zu thematisieren und eine Lösung herbeizuführen.
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Irina Geronime, Pädagogin
Barbara Glowe, Dolmetscherin
Rechtsfürsorge e.V. Resohilfe
Kleine Kiesau 8
23552 Lübeck
| Tel |
0451-799 19 0 |
| Fax | 0451-799 19 15 |